Tantra: der Tanz der Liebenden

Das Göttliche


Wenn sexuelle Liebe eine heilige Dimension bekommt,
können beide Partner anerkennen, dass sie göttliche Eigenschaften besitzen.
Sie begreifen, dass ihr wahres Potenzial unendlich und unbegrenzt ist.
Wenn sie den Gott oder die Göttin im anderen achten,
können sie ihren Partner über die Grenzen seiner Persönlichkeit hinweg wahrnehmen.
Margot Anand: Tantra oder die Kunst der sexuellen Ekstase, S. 41

Das Menschliche


Frauen und Männer wollen beides: leidenschaftlichen Sex und eine lebendige Partnerschaft. Indem wir Eros in unserer Beziehung neu entdecken, wird es möglich, ekstatisch-leidenschaftliche Sexualität und innige Intimität miteinander zu verbinden.
Wenn sich das Feminine und das Maskuline begegnen, wachsen wir über das bisher gewohnte hinaus und hinein in etwas


Größeres. So werden wir als Paar sogar zum Inbegriff von Menschlichkeit. Denn die Liebe besiegt (fast) alles. Lieben ist ein Prozess, und Partnerschaft ist eine unendliche Kraftquelle, für die Entfaltung unseres individuellen Potenzials, aber auch für gemeinsames Wachstum.
Christinger & Schröter: Vom Nehmen und Genommenwerden, S. 12

Das Animalische, Wilde in uns